Plantagen Schokolade

Zu der Zeit, dass Cortez zu Beginn des 16. Jahrhunderts cacahuatl der Azteken endeckte, war es früheren Einwohnern Amerikas bereits seit wenigstens tausend Jahren bekannt. Was der Spanier fand, war eine domestizierte Sorte von theobroma cacao, bekannt als criollo, was in Zentral- und Südamerika so viel bedeutet wie "Einheimischer" oder "Kreole". Seine schlanke, längliche Frucht enthält reine, weiße, aromatische Bohnen, die die Quelle einer besonders bewertete Schokolade sind. Sie gilt als die feinste / edelste Kakaosorte, jedoch ist sie sehr anfällig und entwickelt nur relativ wenige Früchte unter höchst eigentümlichen Konditionen.

Nachdem sich Kakao in der Neuen Welt bewährt hatte, führten die Spanier, Portugiesen und Holländer das Produkt in ihre Kolonien in Übersee ein. Jedoch, verzweifelnd an der empfindlichen criollo Sorte, verließen sich die Pflanzer lieber auf eine andere Sorte, bekannt als forastero, was so viel bedeutet wie "Fremdling". Diese Sorte ist beständiger und ertragreicher und ist zudem auch "reisefest". Ihre Bohnen sind im Inneren purpur farbend, ungleich der weißen criollo Bohnen.

1727 resultierte eine karribische Naurkatastrophe in einer dritten Varietät von theobroma cacao. Auf der Insel Trinidad wurden dabei fast alle Bestände der criollo Bäume vernichtet. Anschließend wurden sie durch Hybride trinitarios ersetzt, welche seither um den Äquator herum zu finden sind.

ÅKESSON´S bezieht, sorgfältig und stets treu zu seiner Philosophie, diese drei Kakaovarietäten von den besten Plantagen der Welt...

 

Plantation Chocolate

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