Plantagen Pfeffer

"Dans l'écriture des gouts, si le sel est la virgule, le poivre est le point. Agissant un peu comme un catalyseur pour les saveurs, il rehausse et met en relief chacune d'entre elles. Les cuisines du monde seraient parfaitement fades sans apport poivré. Le poivre donne le tempo, l'accord profond et nécessaire à toutes les saveurs." Olivier Roellinger - Créateur des Maisons de Bricourt, 3 étoiles au Guide Michelin

Das Wort Pfeffer ist abgeleitet von dem lateinischen Wort piper, ursprünglich aus dem Griechischen peperi, was wiederum dem Sanskrit pippali entstammt, der Name für Langer Pfeffer oder Langpfeffer (Piper Longum) in Indien.

Pfeffer ist eine große Pflanzenfamilie, die, je nach Herkunft, zwischen 700 und 2000 Varietäten umfasst. Diese Kletterpflanze wächst im tropischen Asien (Piper Nigrum, der klassische Pfeffer / Piper lolot, Lolot / Piper methysticum, Kava oder Rauschpfeffer), in Afrika (Piper guineese, Ashanti Pfeffer) und in Amerika (piper aauritum, Makulan oder Mexikanischer Blattpfeffer).

Die Piper-Familie besteht aus vielen nutzbaren Pflanzen, hauptsächlich nahrungsbedingt, so wie in unserer Produktauswahl erhältlich: (piper borbonense, Voatsiperifery Peffer/ piper retrofractum, Langer Peffer / piper cubeba, Kubeben-Pfeffer oder Schwanz-Pfeffer). Andere sind auch medizinisch einsetzbar (piper umbellatum), oder wirken auch stimmulierend wie z.B. Betelpfeffer (piper betel) oder Kava bzw. Rauschpfeffer (piper methysticum). Andere Pfeffer Arten haben weniger bekannte Verwendungen, wie z.B. piper bartlingianum, als Gift für Pfeilespitzen, piper darienensis, als Gift für den Fischfang, oder aber piper attenuatum, der Trinkwasser enthält!

Zusätzlich gibt viele weitere Pflanzen, die als "Pfeffer" bezeichnet werden, die zwar in ihrer Fruchtform und ihrem würzigen Geschmack dem Charakter von Pfeffer nahe kommen, jedoch im botanischen Sinne nicht mit der Pfefferfamilie vervandt sind (schinus terebinthifolius, Brasilianischer Pfeffer oder Rosa Beeren / pimenta dioica, Nelkenpfeffer / Tasmannia Lanceolata, Tasmanischer Pfeffer / zanthoxylum piperitum, Sechuan Pfeffer). Allerdings bieten uns diese Sorten sehr interessante kulinarische Alternativen.

Piper Nigrum ist die bekannteste Pfefferpflanze. Economisch gesehen ist dieser Pfeffer das wichtigste Gewürz mit 25% auf dem Weltmarkt, wobei er nur von einer Handvoll Ländern, 15° um den Äquator, kultiviert wird. Dennoch findet man den gleichen Piper nigrum in verschiedenen Gestaltungen:

Schwarzer Pfeffer:
Seine Beeren werden gepflückt, kurz bevor sie ihren Reifegrad erreichen. Anschließend werden sie etwa eine Woche lang an der Sonne getrocknet. Unter dem Einfluß der Sonne zieht sich das Fruchtfleisch zusammen und der Pfeffer färbt sich schwarz. Sein Aroma ist robuster und würziger, als das des grünen Pfeffers.

Weißer Pfeffer:
Seine Beeren werden genau zum Zeitpunkt ihres vollen Reifegrades gepflückt, d.h. wenn wenigstens fünf Beeren an einer Ähre rot gefärbt sind. Anschließend werden sie für einige Tage in fließendem Wasser eingeweicht, um so die Schale behutsam abzulösen, bevor sie dann an der Sonne getrocknet werden. Durch die Entfernung der Schale ist der weiße Pfeffer weinger scharf, jedoch durchaus geschmackvoller.

Grüner Pfeffer:
Seine Beeren werden, wie beim schwarzen Pfeffer, noch vor ihres Reifegrades, gepflückt und werden augenblicklich bei hohen Temperaturen getrocknet, oder auch gefriergetrocknet, und behalten so ihre natürliche grüne Farbe. Sein Geschmack ist milder als der der anderen Pfeffersorten.

Ergänzend zu diesen Pfeffersorten sollte man wissen, dass der Duft sowie der Geschmack stark von dem jeweiligen Anbaugebiet (Klima , Untervarietät), von der Art und Weise der Zubereitung and natürlich von der gesuchten Qualität, beeinflußt wird... die meisten Farmer produzieren bis zu 5 Qualitätsgrade, wobei meistens leider nur die schlechtesten nach Europa exportiert werden, aufgrund ihrer deutlich geringeren Preise. Erfreulicher Weise bieten einige Feinkosthändler und -geschäfte Pfeffer erster Wahl aus Malabar (Indien) und Sarawak (Malaysia), weißen Pfeffer aus Panja (Kamerun) and Muntok (Indonesien), oder roter Pfeffer aus Pondichery (Indien) an.

Pfeffer ist ein bedeutendes und kostspieliges Gewürz, was fortdauernd in seiner Geschichte verfälscht wurde. Heutzutage sind diese Produkte zwar weniger verfälscht, jedoch ist es noch selten, Pfeffer von wirklich guter Qualität zu finden. Meistens bietet der Markt schlechte Qualität (keine produktgerechte Ernte oder zumindets schlecht vorbereitet) und auch alten Pfeffer an! Es sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass Pfeffer einen Wert an der Börse hat. So kann es vorkommen, dass er über Wochen, Monate und sogar Jahre, häufig leider unter sehr schlechten Bedingungen, gelagert wird, bis die Marktpreise günstiger liegen. Der Pfeffer verliert dann zwar nicht an seiner Schärfe, jedoch an seinen jeweils charakteristischen Aromen und Nuancen.

ÅKESSON´S wählt speziell die besten Pfefferplantagen der Welt für seine Produkte aus. Als zusätzliche Hervorhebung, versehen wir unsere Pfefferlabels mit dem jeweiligen Erntejahr eines jeden Produkts. Wir möchten Ihnen die wunderbaren, verfügbaren Varietäten und Qualitten von Pfeffer bewußt machen, welche mit ihren unerwarteten Aromen Ihre kulinarische Kreationen vollenden.

ÅKESSON´S Pfeffersorten sind weder chemisch behandelt, noch bestrahlt, was auf dem internationalen Markt leider häufig der Fall ist! Die Verpackung für unsere Gewürze besteht aus 100% ecologischem Recycling-Glas.

Plantation Pepper

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